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X-Evolution

Für Bryan Singer, Regisseur von X-MEN („X-Men“, 2000), war X-MEN 2  mehr als nur ein traditionelles Sequel. Seine Entschlossenheit überraschte weder das Studio noch die Produzenten: Schließlich brachte ihm sein Respekt für die Comic-Helden – die Ernsthaftigkeit und Willenskraft sowie der Spaß, mit dem er X-MEN realisiert hatte – die Achtung der Comic-Fans ein. Und er überzeugte damit weltweit Millionen von Kinogängern, die bislang nichts mit dem Marvel-Comic-Universum zu tun hatten.

Singer betrachtete das Genre einfach als Realfilm und bescherte den X-MEN so eine Dreidimensionalität in Stil und Wirkung, die zum Auslöser einer Renaissance der vor allem der Marvel-Comic-Verfilmungen wurde. „Bryan hat sich gerade zu in die Charaktere aus X-MEN verliebt, deshalb stellte sich für uns die Frage nach einem neuen Regisseur für X-MEN 2 gar nicht“, verdeutlicht Lauren Shuler Donner. Die Produzentin begann bereits Anfang der 90er mit den Vorbereitungen zu X-MEN. Produzent Ralph Winter stimmt zu: „Bryan weiß genau, warum die X-Men zu den Ikonen der Popkultur zählen. Seine Fähigkeit, diese Charaktere zum Leben zu erwecken – so als ob sie unsere Nachbarn wären –, obwohl sie unglaubliche, manchmal sogar gefährliche Kräfte haben, ist ziemlich außergewöhnlich.“

Für X-MEN 2 konnte Bryan Singer auf die Möglichkeiten eines großen Studios zurückgreifen und das Filmemachen zu einem Event stilisieren, denn er hatte ein größeres Budget und wesentlich mehr Zeit als beim Vorgänger. X-MEN 2 enthält deshalb noch mehr Actionszenen, Effekte, Drehorte und Stunts, die ja bereits bei X-MEN Comic-Fans wie auch Genre-Neulinge begeistert hatten.

Singer nutzte seine große Chance sowie die Freiheit, seine Charaktere nicht mehr einführen zu müssen zu einer sehr hintergründigen Expedition in den Mythos der X-Men, in ihre Fähigkeiten und Beziehungen. „X-MEN 2 ist kein Sequel“, verdeutlicht auch er. „Es ist das nächste Abenteuer einer Saga – die natürliche Evolution des ersten Films. Wir treffen nicht auf die Hauptfiguren aus dem ersten Abenteuer und erfahren, was in der Zwischenzeit passierte, sondern wir lernen eine völlig neue Generation der X-Men kennen und ganz neue Superschurken!

Neben den vielen bekannten Gesichtern werden neue Figuren aus den X-Men-Comics in das Filmuniversum eingeführt. So übernimmt Alan Cumming (THE ANNIVERSARY PARTY, „Beziehungen und andere Katastrophen“, 2001) die Rolle von Nightcrawler, einem Mutanten, der sich von einem Ort zum anderen teleportieren kann. Brian Cox (THE BOURNE IDENTITY, „Die Bourne Identität“, 2001) verkörpert den bösartigen Stryker.

Der ehemalige Armeekommandant hält den Schlüssel zu Wolverines Vergangenheit und der Zukunft der X-Men in der Hand. Kelly Hu (THE SCORPION KING, „The Scorpion King“, 2002) spielt Strykers Assistentin, die als Deathstrike für einige Überraschungen unter den X-Men sorgt. Aaron Stanford (TADPOLE, 2001) gehört zur Besetzung als John Allerdyce, aka Pyro, ein viel versprechender Student an Professor Xaviers School for the Gifted, der das Feuer beherrscht.

Und auch hinter der Kamera kehrten neben Bryan Singer viele weitere Kreative aus dem ersten Film an das Set von X-MEN 2 zurück. So etwa die Produzenten Lauren Shuler Donner und Ralph Winter sowie die ausführenden Produzenten Avi Arad, Stan Lee und Tom DeSanto.

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