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DER STAB/Produktion

BRYAN SINGER Regie/Story/Ausführende Produktion

Schon beim Kassenschlager X-MEN („X-Men“, 2000) hat Singer auf dem Regiestuhl gesessen. 1995 erlangte er durch seine zweite Regiearbeit THE USUAL SUSPECTS („Die üblichen Verdächtigen“) erstes Aufsehen. Bei diesem Film vereinte er Schauspiel-Größen wie Gabriel Byrne, Kevin Spacey, Kevin Pollack, Stephen Baldwin und Chazz Palminteri vor der Kamera. Der junge, damals 28-jährige Regisseur verblüffte die Fachwelt und gewann zahlreiche Wetten, als er die Sechs-Millionen-Dollar-Produktion nach 35 Drehtagen pünktlich beendete und dabei noch unterhalb des geplanten Budgets blieb. THE USUAL SUSPECTS gewann daraufhin zwei Oscars®: Kevin Spacey wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, Christopher McQuarrie für das beste Originaldrehbuch.

In Singers drittem Film, dem Thriller APT PUPIL („Der Musterschüler“, 1997), standen Ian McKellen, Brad Renfro, Bruce Davison und David Schwimmer vor der Kamera. Das Werk handelt von einem 16-jährigen Oberschüler (Renfro), der entdeckt, dass ein gesuchter NS-Kriegsverbrecher (McKellen) unbehelligt in seiner Heimatstadt lebt. APT PUPIL war ein Achtungserfolg an der Kinokasse und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen für Schauspieler und Filmemacher bedacht. .

Bereits in seinen Jugendtagen drehte Singer 8-mm-Filme, ein Zeichen seiner frühen Faszination für das Kino. Nach dem Besuch der renommierten New Yorker School of Visual Arts verlegte er seinen Wohnsitz nach Los Angeles, wo er sein Grundstudium an der University of Southern California (USC) begann. Während dieser Zeit festigte sich auch sein Wunsch, Filmemacher zu werden.

Nach Abschluss der USC schrieb und inszenierte er LION’S DEN, einen preisgekrönten 25-Minüter, der das Leben von fünf Freunden porträtiert, die sich nach ihrem Schulabschluss wieder treffen. Singer griff dabei auf Ethan Hawke, seinen Freund aus Kindheitstagen, zurück, der die Hauptrolle des 16.000 Dollar teuren 16-mm-Werkes übernahm. LION’S DEN ebnete Singer den Weg als Koautor, Produzent und Regisseur von PUBLIC ACCESS (1993), seinem ersten abendfüllenden Spielfilm. Dieser wurde auf Anhieb auf dem Sundance Film Festival mit dem Grand-Jury-Preis ausgezeichnet.

LAUREN SHULER DONNER Produktion

Lauren Shuler Donner zählt zu den erfolgreichsten Produzentinnen Hollywoods. Sie besitzt die Fähigkeit, sich mit einer großen Bandbreite von Stoffen zu identifizieren, sie zu fördern und zu entwickeln. Darüber hinaus ist sie eine der wenigen aktiven Produzentinnen, die bereits selbst Regie führten.Zu Lauren Shuler Donners zahlreichen Produktionen gehören unter anderem Oliver Stones ANY GIVEN SUNDAY („An jedem verdammten Sonntag“, 1999) mit Al Pacino, Dennis Quaid und Cameron Diaz sowie YOU'VE GOT MAIL („E-M@il für dich“, 1998), die vernetzte Version des Klassikers SHOP AROUND THE CORNER („Rendezvous nach Ladenschluss“, 1940) mit Tom Hanks und Meg Ryan in den Hauptrollen. X-MEN („X-Men“, 2000), den sie zusammen mit Ralph Winter produziert hatte, spielte bereits am ersten Wochenende 54,5 Millionen Dollar ein, so viel wie noch nie zuvor eine US-Premiere im Juli erreicht hatte. Zuletzt realisierte sie die Michael-Crichton-Verfilmung TIMELINE (2003).

Die Donners’ Company, die sie zusammen mit ihrem Ehemann, dem Produzenten und Regisseur Richard Donner, führt, entwickelt derzeit CONSTANTINE. Hier wird Keanu Reeves die Hauptrolle unter Regisseur Francis Lawrence übernehmen. Darüber hinaus läuft gerade die Produktionsvorbereitung zu LABOUR DAY, in dem Jet Li die Hauptrolle spielt.

Ihr Produktionsdebüt gab Donner mit dem Fernsehfilm „Amateur Night at the Dixie Bar & Grill“, der von der Washington Post als einer der besten zehn Fernsehfilme der Geschichte gepriesen wurde. Unter Drehbuchautor und Regisseur Joel Schumacher spielten Tanya Tucker und Dennis Quaid die Hauptrollen.

Als ersten Kinofilm produzierte sie die Erfolgskomödie MR. MOM („Mr. Mom“, 1983). Die Verfilmung eines Drehbuchs von John Hughes spielte 1983 das neuntbeste Ergebnis des

Jahres ein. Daraufhin übernahm sie die Produktion der im Mittelalter angesiedelten Abenteuerromanze LADYHAWKE („Der Tag des Falken“, 1985), bei der Richard Donner die Regie übernahm und Matthew Broderick neben Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer zu sehen war.

In erneuter Zusammenarbeit mit Joel Schumacher realisierte Shuler Donner ST. ELMO’S

FIRE („St. Elmo’s Fire - Die Leidenschaft brennt tief“, 1985). Es folgte PRETTY IN PINK („Pretty in Pink“, 1985) mit Molly Ringwald. Beide Filme avancierten zu Kassenschlagern, deren Soundtracks mit Platin gekrönt wurden. Kurz darauf realisierte die Erfolgsproduzentin die Komödie THREE FUGITIVES („Das Bankentrio“, 1988) mit Nick Nolte und Martin Short, THE FAVOR („Hilfe, meine Frau ist verliebt“, 1993) mit Elizabeth McGovern und dem Newcomer Brad Pitt sowie Richard Donners RADIO FLYER („Radio Flyer“, 1992).

Ihre nächsten beiden Projekte DAVE („Dave“, 1993) und der Abenteuerfilm FREE WILLY („Free Willy - Ruf der Freiheit“, 1993) gehörten zu den zehn erfolgreichsten Filmen des Jahres 1993. DAVE, in dem Kevin Kline und Sigourney Weaver brillierten, wurde für einen Golden Globe sowie einen Oscar® für das beste Originaldrehbuch nominiert. In der Folge produzierte sie FREE WILLY 2: THE ADVENTURE HOME („Free Willy 2 - Freiheit in Gefahr“, 1995), ASSASSINS („Assassins - Die Killer“, 1995) sowie VOLCANO („Volcano“, 1997) und übernahm die ausführende Produktion von FREE WILLY III: THE RESCUE („Free Willy III - Die Rettung“, 1997).

Acht Jahre lang (die Höchstdauer) war Shuler Donner Mitglied des Exekutivkomitees der Produzenten in der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, immer noch sitzt sie im Vorstand des Beratungsstabs von Women in Film. Nicht nur das Unterhaltungs-Business bedachte sie bereits mit zahlreichen Ehrungen. So ist sie Trägerin eines Vision Awards sowie eines vom Premiere Magazine verliehenen Icon Awards. Die Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror Films bedachte zudem ihre Produktionen LADYHAWKE und X-MEN mit Best Film Awards. Das Film Advisory Board zeichnete LADYHAWKE und FREE WILLY zudem mit jeweils einem Award of Excellence aus.

Darüber hinaus sitzt Shuler Donner im Vorstand von Hollygrove, einer Organisation, die sich um sichere und fördernde Lebensbedingungen für Kinder kümmert, deren Familien das Sorgerecht aufgrund von Misshandlungen und Vernachlässigung entzogen wurden. 1987 bedachte auch ihre frühere Studienstätte, die Boston University, sie mit einem  Distinguished Alumni Award. Die Ehemaligen-Vereinigung der Universität, in der sie ihren Abschluss in Film- und Kommunikationswissenschaften gemacht hatte, ehrte sie zudem im Jahr 1993 für „ihre beruflichen Verdienste“ aus Anerkennung für ihr Talent und für ihre Entschlossenheit, die sie zu einer der führenden Produzentinnen Hollywoods aufsteigen ließ. RALPH WINTER Produktion 2001 übernahm Winter die ausführende Produktion von Tim Burtons PLANET OF THE APES  („Planet der Affen“) für Twentieth Century Fox. Zuvor hatte er zudem X-MEN („X-Men“, 2000) realisiert, der bereits am ersten Wochenende 54,5 Millionen Dollar einspielte, so viel hatte die Premiere eines Nicht-Sequels zuvor noch nie erreicht. In den Jahren zuvor produzierte Winter die Oscar®-nominierten Werke MIGHTY JOE YOUNG („Mein großer Freund Joe“, 1998), STAR TREK VI: THE UNDISCOVERED COUNTRY („Star Trek VI - Das unentdeckte Land“, 1991) sowie STAR TREK IV: THE VOYAGE HOME („Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart“, 1986), der alleine bereits vier Mal nominiert wurde.

Als ausführender Produzent war er in die Produktion von STAR TREK V: THE FINAL FRONTIER („Star Trek V - Am Rande des Universums“, 1989) eingebunden. In derselben Funktion realisierte Winter INSPECTOR GADGET („Inspektor Gadget“, 1999) mit Matthew Broderick und Rupert Everett in den Hauptrollen. Als Produzent ermöglichte er HACKERS („Hackers“, 1995) von K-PAX-Regisseur Iain Softley mit Angelina Jolie und Johnny Lee Miller. Zusammen mit Tom Jacobson produzierte Winter das Remake des RKO-Erfolgs von 1949, MIGHTY JOE YOUNG (Mein großer Freund Joe, 1999), bei dem Ron Underwood (CITY SLICKERS; „City Slickers - Die Großstadthelden“, 1991) Regie führte.

Zu seinen weiteren Verdiensten zählt zudem die Einrichtung eines Mini-Studios in Chatsworth, California, wo er für Steven Spielberg zwischen 1995 und 1996 den ABC-Mehrteiler „High Incident“ produzierte. Bei „Masquerade“, der Halloween-Folge dieser Serie, gab er sein Regiedebüt. Als Produktionsmitarbeiter der Harve Bennett Productions leitete Winter die Arbeit an der viel beachteten „Jesse Owns Story“ sowie die Produktion des 1982 mit einem Emmy ausgezeichneten Dramas „A Woman Called Golda“. In der Zeit, als seine Produktionsfirma Ralph Winter Productions noch den Walt Disney

Studios angeschlossen war, realisierte er THE PUPPET MASTERS („Puppet Masters“, 1994) mit Donald Sutherland und ermöglichte als ausführender Produzent die Komödien HOCUS POCUS („Hocus Pocus“, 1993) mit Bette Midler sowie CAPTAIN RON („Captain Ron“, 1992) mit Kurt Russell und Martin Short.

Zuletzt übernahm seine Firma die Produktion des Familienabenteuers BLIZZARD (2002) von LeVar Burton mit Whoopi Goldberg, Christopher Plummer, Brenda Blethyn und Kevin Pollack in den Hauptrollen. Darüber hinaus realisierte er HANGMAN’S CURSE (2003), die Verfilmung eines Romans von Frank Peretti mit David Keith und Mel Harris („Thirtysomething“), die im Frühjahr 2003 von Fox Home Video in den USA veröffentlicht wird. Außerdem produzierte er „Left Behind“, der im letztjährigen Weihnachtsgeschäft mehr als drei Millionen Mal verkauft wurde. Die vierstündige Miniserie „Pontius Pilate“ für ABC steht für dieses Jahr auf dem Produktionsplan. Mittlerweile schloss sich Winter mit seiner Firma der Twentieth Century Fox an. Ralph Winter begann seine Karriere bei Paramount Pictures. Dort leitete er die Postproduktion von Paramount Television. Er ist Absolvent der University of California in Berkeley und Mitglied der Directors Guild of America sowie der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences.

DAN HARRIS Drehbuch

Dan Harris steht kurz vor seinem Spielfilm-Regiedebüt mit IMAGINARY HEROES, einer Geschichte über das Erwachsenwerden in einer amerikanischen Vorstadt.

Sein Kurzfilm THE KILLING OF CANDICE KLEIN begeisterte das Publikum auf dem letzt-

jährigen Sundance Film Festival. Im Jahr zuvor hatte sein Kurzfilm URBAN CHAOS THEORY den Grand Jury Prize für den besten Kurzfilm beim Nodance Film Festival gewonnen und wurde daraufhin auf DVD herausgebracht.

Harris schloss sein Studium an der Columbia University im Jahr 2001 ab. Für sein Drehbuch „America’s Least Wanted“ bedachte man ihn mit dem Louis-B.-Sudler-Preis. Nur ein Paar Monate nach Beendigung des Studiums und dem Umzug nach Los Angeles schafften es Harris und sein Drehbuch-Partner Michael Dougherty, ein Skript für einen Horrorfilm an Phoenix Pictures zu verkaufen.

MICHAEL DOUGHERTY Drehbuch

Michael Dougherty zählt zu den aufstrebenden Drehbuchautoren Amerikas und macht sich derzeit vor allem im Horror- und Science-Fiction-Genre einen Namen. Vor X-MEN 2 ersann Dougherty das Skript zu TRICK OR TREAT, einem Horrorfilm, den Stan Winston für New Regency drehte und produzierte.

Auch im Zeichentrick- und Illustrations-Bereich feierte Dougherty bereits Erfolge. Seine preisgekrönten Filme wurden auf MTV sowie dem Sci Fi Channel ausgestrahlt, Illustrationen aus seiner Feder sind auf einer Reihe subversiver Grußkarten zu bewundern. Dougherty ist Absolvent des NYU Film Program und lebt derzeit in Los Angeles.

DAVID HAYTER Story

Zu Hayters verfilmten Drehbüchern zählen X-MEN („X-Men“, 2000), THE HULK (2003), RIDDICK (2004) sowie THE SCORPION KING („The Scorpion King“, 2002). Darüber hinaus engagierte man Hayter für das Drehbuch und die Regie der Verfilmung von Alan Moores Roman „The Watchmen“. Der in Kanada geborene Hayter reiste während der ersten 18 Lebensjahre mit seiner Familie durch die Welt und lernte dabei Japanisch und Französisch. Nach Abschluss der Canadian Academy im japanischen Kobe studierte Hayter Schauspiel an der Ryerson Theatre School in Toronto.

Der Künstler arbeitete als Synchronsprecher an unzähligen Produktionen. Zuletzt vertonte er Snake für das beliebte Videospiel „Metal Gear Solid 2“. Darüber hinaus absolvierte er einen Auftritt in der populären Fernsehserie „Major Dad“ und übernahm die Hauptrollen in GUYVER - DARK HERO (1994) und BURN (1998), den er auch selbst produzierte.

ZAK PENN Story

Zuletzt ersann Zak Penn als Koautor den Blockbuster BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz - Allein gegen alle“, 2001, Regie: John Moore). Seit Zak Penn im Alter von nur 23 Jahren sein erstes Script namens LAST ACTION HERO („Last Action Hero“, 1993) verkaufen konnte, arbeitet er als professioneller Drehbuchautor. Inzwischen wirkte er

bereits bei unzähligen Spielfilmen als Autor oder Drehbuchberater mit. Dazu zählen unter anderem: P.C.U. („P.C.U.“, 1994), MEN IN BLACK („Men in Black“, 1997), THE MASK OF ZORRO („Die Maske des Zorro“, 1998), ANTZ („Antz“, 1998), MIGHTY JOE YOUNG („Mein großer Freund Joe“, 1998), INSPECTOR GADGET („Inspektor Gadget“, 1999), NUTTY PROFESSOR II: THE KLUMPS („Familie Klumps und der verrückte Professor“, 2000) und CHARLIE´S ANGELS („3 Engel für Charlie“, 2000). Des Weiteren fungierte Penn zuletzt als Produzent von OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001) und als Koautor von REIGN OF FIRE („Die Herrschaft des Feuers“, 2002).

AVI ARAD Produktion 

Avi Arad ist Präsident und Chief Executive Officer der Marvel Studios und trug maßgeblich zur Hollywood-Renaissance der Marvel-Abenteuer bei. Nach dem bahnbrechenden Erfolg von SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002) und der gewinnträchtigen Verfilmung dreier weiterer Marvel-Serien - BLADE („Blade“, 1998), der Twentieth-Century-Fox-Blockbuster

X-MEN („X-Men“, 2000) sowie DAREDEVIL („Daredevil“, 2003) - beschäftigt sich Arad derzeit mit der Entwicklung zahlreicher weiterer auf Marvel-Comics basierender Filmprojekte. Er knüpfte den Kontakt zwischen Marvel und verschiedenen Studios für die Produktion von Spielfilmen wie Fox’ SILVER SURFER und THE FANTASTIC FOUR (2004). Des Weiteren stehen THE AMAZING SPIDER-MAN („Spider-Man 2“, 2004), GHOST RIDER (2004), THE HULK (2003), NAMOR, PRIME, IRON MAN, WEREWOLF BY NIGHT, DR. STRANGE, THE PUNISHER (2003), IRON FIST (2004), MAN-THING (2003) und DEATHLOK auf seinem Produktionsplan.

Darüber hinaus etablierte Arad die Marvel Studios als Hauptlieferant von Realfilm- und Zeichentrickproduktionen. „X-Men Evolution“, die er zusammen mit Film Roman und Kids WB! produzierte, zählt zu den beliebtesten Zeichentrickserien, das Live-Action-Format „Mutant X“ (Tribune/Fireworks) wurde landesweit erfolgreich vertrieben. Darüber hinaus versorgte Arad die MTV-Zuschauer mit der Zeichentrickserie „Spider-Man“.Arad machte sich zunächst als Spielzeugdesigner einen Namen in der Unterhaltungsindustrie, erst danach interessierte er sich für das Zeichentrick-Geschäft. Daraufhin beteiligte er sich an Serien wie „Conan the Adventurer“, „King Arthur & the Knights of Justice“ oder „Double Dragon and Bots Master“. Als Marvel im Jahr 1993 Interesse an der Firma Toy Biz zeigte, arrangierte Arad einen Deal mit dem in New York City ansässigen Entertainment-Konglomerat, mit der Übereinkunft, sich nur noch Toy Biz und Marvel Studios zur Verfügung zu stellen. Als ausführender Produzent realisierte er in der Folge eine Reihe von Zeichentrick-Serien, darunter „Spider-Man“ und „X-Men“ für Fox Kids Network. Des Weiteren produzierte er die Serien-Ableger der Comic-Helden „Incredible Hulk“, „Fantastic Four“, „Iron Man“ und „The Avengers“.

Als ausführender Produzent war Arad außerdem in die Realisierung der Fernsehfilme „Generation X“ und „Nick Fury, Agent of S.H.I.E.L.D.“ eingebunden.

STAN LEE Ausführende Produktion/Comicvorlage

Millionen Menschen kennen Stan Lee als den Mann, dessen Superhelden den Marvel-Comics zu jenem hohen Stellenwert verholfen haben, den sie in der Comic-Industrie einnehmen. Zu den Helden, die er mit geschaffen hat, gehören Spider-Man, The Incredible Hulk, X-Men, The Fantastic Four, Iron Man, Daredevil, Silver Surfer und Dr. Strange.

Lee kann sich rühmen, mehr Einfluss auf die Comic-Industrie ausgeübt zu haben als jeder andere seiner Kollegen: Er war an der Kreation von rund 90 Prozent der unvergesslichen Marvel-Superhelden beteiligt, die seit 1965 erfolgreich lizenziert und vermarktet werden. Mehr als zwei Milliarden seiner Comics sind in 75 Ländern und 25 Sprachen veröffentlicht worden. Allein in Europa erscheint der Name Stan Lee jährlich in 35 Millionen Comics.

Im Jahr 1981 transformierte Lee seine Geschöpfe Spider-Man und The Incredible Hulk in Zeichentrickserien für das bei Kindern und Teenagern populäre Sonntagvormittags-Programm. Nachdem Marvel Comics und Marvel Productions 1986 von New World Entertainment aufgekauft wurden, leitete Lee neue Versionen diverser Animationsserien wie „Spider-Man“, „X-Men“ und „The Hulk“. Er erweiterte im Lauf der Zeit seinen beruflichen Horizont und nutzte die Gelegenheit, sich der Kreation und Entwicklung von Live-Action-Projekten für den Fernsehschirm und die große Leinwand zu widmen. Bislang wurden auf der Basis seiner Comic-Kreationen mehr als zwei Dutzend Fernsehserien entwickelt, die bis zum heutigen Tag weltweit ausgestrahlt werden.

Zu den neuesten Kinoerfolgen, die auf seinen Bildergeschichten basieren, zählen SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002), X-MEN („X-Men“, 2000), BLADE („Blade“, 1998), BLADE 2: BLOODHUNT („Blade II“, 2002), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003) und THE HULK (2003). Darüber hinaus befinden sich die Projekte THE FANTASTIC FOUR (2004), DR. STRANGE, THE MIGHTY THOR und SILVER SURFER im Entwicklungsstadium für die Kino- und TV-Auswertung.

TOM DESANTO Ausführende Produktion

Seit seinem zehnten Lebensjahr träumte Tom DeSanto davon, die Figuren aus den X-Men-Comics auf der Kinoleinwand zum Leben zu erwecken. Er arbeitet seit 1995 mit Bryan Singer zusammen, ein Jahr darauf starteten schließlich die Vorbereitungen zu X-MEN („X-Men“, 2000). Neben seiner Tätigkeit als ausführender Produzent beteiligte sich DeSanto auch als Singers Koautor am Drehbuch. Der selbst ernannte Popkultur-Junkie und stolze Besitzer von mehr als 20.000 Comic-Heften produzierte außerdem Singers Spielfilm APT PUPIL („Der Musterschüler“, 1997) und bereitet derzeit 2001 MANIACS vor.

 

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