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Inhalt:
Als er aus den Tiefen des Weltalls auftaucht, ist schnell klar, dass es sich um einen neuen und übermächtigen Gegner handelt, der
nicht nur New York, sondern die ganze Welt bedroht: der SILVER SURFER. Die kosmischen Kräfte dieses spektakulären Angreifers suchen ihresgleichen. Auf seinem galaktischen und mental
steuerbaren Surfbrett entwickelt er Geschwindigkeiten schneller als das Licht und durchquert mühelos selbst den Hyperraum. Die silberne Haut, die seinen aerodynamischen Körper umgibt, ist
beinahe undurchdringbar, und weder extremste Hitze noch gefährliche Strahlung oder völliges Vakuum machen dem SILVER SURFER das Geringste aus.
Sogar für die sympathischen und ihrerseits mächtigen Superhelden der FANTASTIC FOUR
scheint dieser faszinierende und geheimnisvolle Widersacher unbesiegbar…
Film Facts
Bereits vor 20 Jahren konnte sich Erfolgsproduzent Bernd Eichinger (Das Parfum – Die
Geschichte eines Mörders) die Filmrechte an zwei der wohl erfolgreichsten Marvel Comics sichern: FANTASTIC FOUR und SILVER SURFER. Doch erst jetzt ist es dank völlig neuer
Entwicklungen der Tricktechnik möglich, diese einmalige und rasante Geschichte in erstklassiger CGI-Qualität auf die Leinwand zu bringen.
Gemeinsam mit Avi Arad (Spider-Man, X-Men) und Ralph Winter (X-Men) produzierte
Eichinger den zweiten Teil der erfolgreichen Marvel-Reihe. Unter der Regie von Tim Story entstand mit FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER eine fantastische Comic
-Verfilmung mit viel Humor, noch mehr Action und sensationellen Special Effects.
DER SILVER SURFER
Sein Debüt gab der Silver Surfer 1966 in der Ausgabe #48 der Fantastic Four-Comics.
Stan Lee und Jack Kirby hatten den „Sky-Rider of the Spaceways“ bereits in den frühen Sechziger Jahren erfunden und schon nach seinem ersten Auftritt wurde er schnell zu
einer festen Größe im Marvel Universum. Er tauchte nicht nur regelmäßig in den Fantastic Four-Heften auf, sondern bekam schließlich auch eine eigene, nach ihm benannte Comicreihe.
Der Silver Surfer gilt als eines der interessantesten und innerlich zerrissensten Geschöpfe
der Marvel-Welt. Als Vorbote von Galactus, einer Furcht einflößenden und ganze Universen verschlingenden Kreatur, sucht er nach neuen Planeten, die sich dieser
einverleiben kann. Um seine eigene Welt vor diesem Schicksal zu retten, trat der Silver Surfer einst in Galactus Dienste und streift seither auf seinem von kosmischer Energie betriebenen Board durch die Galaxien.
"Der Silver Surfer ist eine besonders faszinierende Comic Figur", so Produzent Bernd
Eichinger". "Da ist vor allem sein cooles Aussehen und die Tatsache, dass er ein Surfboard hat, auf dem er durch den Kosmos surfen kann. Dann wiederum ist er eine sehr
zerrissene Persönlichkeit, denn er ist der Herold von Galactus und war einst in derselben Situation wie die Erde. Seine Welt sollte zerstört werden, doch er opferte sich und wurde
zum Silver Surfer. So hat er auch etwas Melancholisches, da er um seine eigene Welt zu retten, andere Welten in den Untergang treiben muss."
„Der Reiz des Silver Surfers liegt meiner Meinung nach in der Komplexität und Tragik
seines Charakters“, bestätigt Drehbuchautor Don Payne. „Fast wie ein Zen-Mönch ist er der Welt entrückt, aber er empfindet immer noch Mitgefühl. Als Galactus Diener bringt er
Zerstörung über andere Welten und Lebewesen, so dass er in einem tragischen moralischen Zwiespalt steckt.“
DIE FANTASTIC FOUR
Der Silver Surfer trifft auf die bekannte Superhelden-Truppe aus dem Hause Marvel Comics, die FANTASTIC FOUR.
Produzent Bernd Eichinger sicherte sich bereits vor über 20 Jahren die Rechte an dem
ungewöhnlichen Superhelden Team. "Mir hat immer besonders an FANTASTIC FOUR gefallen, dass die Comics neben der Action auch einen komödiantischen Ansatz haben."
erklärt Bernd Eichinger. "Fast alle Superhelden haben Kräfte, die sie übermenschlich machen. Doch bei anderen Superhelden geschieht alles auf einer sehr ernsten Ebene,
kaum ironisch oder selbstironisch. Die FANTASTIC FOUR wiederum sind eigentlich wie eine Familie, die sich streitet und auch mal uneinig ist. Ich finde, es ist ein sehr witziger
Ansatz und eine sehr interessante Grundkomponente, dass sich Superhelden untereinander und mit anderen ständig streiten. Das macht den Ansatz von Fantastic
Four eben so anders als andere Superhelden und gibt dem Ganzen eine komödiantische Note, die ich sehr mag."
Der Anführer der FANTASTIC FOUR ist Reed Richards alias Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd)
seinen Körper in jede erdenkliche Form ausdehnen oder verdrehen kann. „Es ist immer sehr aufregend, noch einmal in eine Rolle zu schlüpfen, die man in der Vergangenheit
bereits spielen konnte“, sagt der walisische Schauspieler. „Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren ein bisschen weiter entwickelt und bin älter geworden,
deswegen hat sich auch Reed Richards weiter entwickelt. Er hat Selbstvertrauen hinzugewonnen und mehr Kontrolle über die Situation, weswegen er dieses Mal auch viel
eher ein Anführer ist. In dieser Position bei den Fantastic Four fühlt er sich mittlerweile durchaus wohl.“
Selbstverständlich gehört auch Reeds Freundin Sue Storm (Jessica Alba) wieder zum
Team. Als Invisible Woman kann sie sich unsichtbar machen und mächtige Kraftfelder entstehen lassen. Für Jessica Alba war die Arbeit an diesem Film befriedigender als beim
ersten Teil: „Beim ersten Film habe ich mich noch an meine Rolle heran getastet und versucht, so nah an der Comic-Vorlage zu bleiben wie möglich. Doch nun kenne ich die
Figur viel besser und hatte deswegen auch viel mehr Freiheiten. Ioan, Chris, Chikie (Michael Chiklis) und ich haben diese Rollen ja schon einmal gespielt und fühlten uns
deswegen sehr wohl in ihnen. Wir konnten nicht nur an unseren eigenen Charakteren neue Seiten entdecken, sondern auch an denen der anderen.“
Chris Evans spielt Sues Bruder Johnny Storm, bekannt als Human Torch, der seinen
Körper nach Belieben in Flammen verwandeln und fliegen kann. Chris Evans war begeistert davon, seine Rolle wieder aufzugreifen. „Eine solche Gelegenheit ist für einen
Schauspieler ein Geschenk“, betont er. „Man hat ja nicht nur etwas Zeit in der Haut eines anderen verbracht, sondern kann auch darauf zurückgreifen, wie es funktioniert und was
sich auf den Zuschauer übertragen hat.“
Obwohl Johnny eigentlich der abenteuerlustige Draufgänger und der größte Angeber des
Teams ist, beschlossen die Filmemacher für diesen Film, seiner Figur ein wenig Romantik zu verpassen. „In Anbetracht der Hochzeit von Reed und Sue und der Beziehung von Ben
und Alicia ist es ein netter Handlungsbogen, dass Johnny sich plötzlich einsam fühlt. Dabei bemerkt er, wie wertvoll die Menschen sind, die man liebt und von denen man geliebt wird.“
Michael Chiklis, der für seine Rolle in der Serie „The Shield“ sowohl den Emmy als auch
den Golden Globe gewann, kehrt zurück als Ben Grimm alias The Thing, dessen Körper sich durch den kosmischen Beschuss im ersten Film in einen orangefarbenen Stein
verwandelt hat. Auch dieses Mal ist er noch ein Griesgram, wie Chiklis zu berichten weiß: „Ich denke, jeder, der in seiner Haut stecken würde, wäre ein wenig reizbar. Aber den
ersten Schock hat er wohl überwunden und ist in gewisser Weise weiter gegangen. Nun gehört es für ihn zum Alltag, die Welt zu retten.“
Ben Grimm führt weiter seine Beziehung mit der blinden, von Kerry Washington
gespielten Bildhauerin Alicia Masters, die im ersten Teil begann. „Ben ist für mich das Herz und die Seele der Fantastic Four“, betont Chiklis. „Er ist der Stärkste von ihnen, aber
er ist ein sanfter Riese. Dass er mit Alicia eine Liebesbeziehung führt, macht die Rolle für mich noch wesentlich erfüllender. Er ist eben nicht bloß ein grummeliger Griesgram, der
nur für einen schnellen Gag gut ist. Er hat Herz und Seele und genau deswegen liebt man The Thing.“
Der Surfer bekommt es zeitweise mit allen Mitgliedern der Fantastic Four zu tun, doch er
hat die engste Beziehung zu Sue Storm alias Jessica Alba. Sie erkennt als erste, dass er doch nicht der Bösewicht ist, für den man ihn zunächst hält. „Der Silver Surfer ist einfach
ein erstaunliches Wesen“, meint Alba. „Er ist nicht nur ein silberner, sehniger und muskulöser Kerl, sondern hat auch eine gewisse Unschuld. Dass er so missverstanden
wird, macht ihn erst interessant. Ich bin begeistert, dass meine Figur diese besondere Verbindung zu ihm hat. Die Kerle sind so grob, kampfbereit und schnell mit einem Urteil
zur Hand, wenn sie das Gefühl haben, dass das Universum bedroht wird. Sue dagegen versucht die Situation genau zu durchschauen und hinter das Offensichtliche zu blicken.
Das halte ich für einen besonders schönen Aspekt des Films und meiner Rolle.“
„Auf nichts freue ich mich im Film so sehr wie auf den Silver Surfer“, begeistert sich auch
Michael Chiklis alias The Thing. „Er ist eine großartige Figur, heiß geliebt und aus alten Marvel-Zeiten. Sein Look in diesem Film ist einfach unglaublich.“
„Der Silver Surfer ist als Charakter wirklich sexy. Ich glaube, ich bin sogar eifersüchtig auf
ihn“, lacht Ioan Gruffudd, der erneut als Mr. Fantastic zu sehen ist. „Schon sein Name ist cool. Und in visueller Hinsicht wird es sehr aufregend sein, ihn auf der Leinwand zu sehen.“
DR. DOOM
FANTASTIC FOUR endete mit dem vermeintlichen Tod des Erzfeindes der Vier, dem
Tyrannen Victor von Doom (Julian McMahon), der in einem Schiffscontainer eingeschlossen und in sein fiktives Heimatland Latveria verbannt wurde. „Dies ist ein
Fantasy-Film, deswegen können die Protagonisten kommen und gehen; man kann sie beliebig sterben und wieder auferstehen lassen“, erklärt Produzent Ralph Winter Dooms
Rückkehr. „Doom hat einen Weg gefunden, zurückzukehren. Er legt sich mit allen an: er hat noch immer ein Auge auf Sue geworfen, versucht noch immer, Reed zu verleumden
und glaubt sogar, er sei mächtiger als der Silver Surfer. Er will alles an sich reißen, was er kann.“
Julian McMahon, der auch die Hauptrolle in der Serie „Nip/Tuck“ spielt, übernimmt erneut
die Rolle des charismatischen Bösewichtes. „Er saß für lange Zeit in einem Grab und das hat ihn verständlicherweise ziemlich wütend gemacht“, fasst McMahon den Grund für
Dooms unvermeidliche Rückkehr zusammen. „Er ist verbittert und daher entschlossen, es den Fantastic Four heimzuzahlen.“
Als der Silver Surfer auftaucht, müssen die ehemaligen Feinde plötzlich
zusammenarbeiten, um die Welt vor der scheinbaren Bedrohung zu retten. Doch Victor verfolgt wie immer seine eigenen Pläne.
„Gegen den Silver Surfer müssen Victor und die Fantastic Four zum ersten Mal wirklich
zusammenarbeiten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen“, fügt Tim Story hinzu. „Doch letzten Endes erleben wir, dass man Doom niemals trauen kann. Er hat immer noch ein weiteres, heimliches Motiv für seine Taten.“
SPECIAL GUEST: STAN LEE
Wie üblich hat auch Marvel-Legende Stan Lee, der die Fantastic Four und viele andere
Comic-Helden erschuf, einen Auftritt in FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER. Im ersten Teil war er als Postbote des Baxter Buildings zu sehen, doch diesmal darf er
eine weitaus bedeutendere Persönlichkeit verkörpern: sich selbst. Als Hommage an das letzte Bild der „Fantastic Four Special King Size Annual #3“-Ausgabe von 1965 hat er bei
Sue und Reeds Hochzeit einen unvergleichlichen Auftritt als ungebetener Gast. "Stan Lee hat einen wirklich schönen Cameo Part in diesem Film", bestätigt Bernd Eichinger. "Stan
Lee ist ein absolut kreativer Mensch und wir kennen uns seit vielen Jahren. Inzwischen sind wir gut befreundet und sehen uns so häufig es geht. Er hat früher öfter spaßeshalber
zu mir gesagt, ich solle doch bitte dafür sorgen, dass der erste Fantastic Four Film in Kino läuft, bevor er "abtritt". Und ich meinte immer "Mach Dir keine Sorgen, Du wirst
schon noch am Leben sein." Und nun kann man ihn bereits im zweiten Teil FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER sehen."
Fazit:
In den USA schon ein Kassenknüller wird dieser Film den ersten Teil nochmals schlagen.
Mit der Einführung des Silver Survers ist Eichinger ein Glückgriff gelungen und er hat damit zwei große Comic-Legenden zusammengeführt!
Mehr Infos unter: www.fantastic-4.film.de www.marvel.com; www.constantin-film.de
www.paninicomics.de/fantastischen-vier-s10063.html
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